Landesgartenschau Burg 2018

Landesgartenschau Burg 2018

Zweiphasiger, europaweit ausgelobter Wettbewerb Landesgartenschau Burg 2018

Auftraggeber

Stadt Burg

Kooperation

Juliane Ketzer, Sebastian Feldhusen, Franziska Husung

Größe

10 ha

Jahr

2013

 

Die Landesgartenschau wird als Impuls zur Stadtentwicklung verstanden, die über das Jahr 2018 hinausreicht. Die Idee wird von vier Überlegungen getragen, welche die »Städtebauliche Rahmenplanung Altstadt. Fortschreibung 2010« ergänzen und die Gestaltung der Ankerpunkte Goethepark, Weinbergpark mit Ihle Ufer und -insel sowie Flickschupark und deren Verbindungswege beeinflussen:

 

  • Prozessuale Stadtentwicklung und ein angemessenes Verhältnis von Rahmen und Inhalt: Die Stadtentwicklung wird prozessual aufgefasst. Diese steht im Gegensatz zu einer Stadtentwicklung, die nach einem unverrückbaren Bild fragt.
  • Die schrumpfende Stadt anerkennen, um neue Möglichkeiten zu eröffnen: Eine prozessuale Stadtentwicklung kann auf Schrumpfungsprozesse sinnvoll reagieren, indem sie die gesellschaftlichen Veränderungen anerkennt und für Planungsentscheidungen flexibel bleibt.
  • Bestand sichern, Qualität herausarbeiten: Im Planungsgebiet wurde der Bestand zumeist nicht nur gesichert, sondern zugleich die Qualitäten des Bestandes herausgearbeitet.

Städtebauliche und Freiraumplanerische Mosaike in den Fokus nehmen: Unter dem Begriff »Mosaike« versammeln sich alle freigewordenen oder zukünftig freiwerdenden Baulücken und Restflächen in Burg. Im Sinne der prozessualen Stadtentwicklung sind alle Mosaike zusammengenommen eine Sammlung von Möglichkeiten, die vermittelt und schrittweise auch realisiert werden können.

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