B-Plan Farmsen-Berne 37 / Tonndorf 34

Bebauungsplan Farmsen-Berne 37 / Tonndorf 34

Landschaftsplanerisches Gutachten zum Bebauungsplan Farmsen-Berne 37 / Tonndorf 34 mit Umweltbericht

Auftraggeber

Behrendt Wohnungsbau KG

Kooperation

Stadtplanung: Evers & Küssner, Stadtplaner

Erschließungsplanung: SBI Beratende Ingenieure

Artenschutz:Dipl.-Biol. Karsten Lutz

Architekten: APB. Wilkens Grossmann-Hensel Schneider, Architekten BDA

Größe

1,7 ha

Jahr

2014

 

Am Sonnenweg in Farmsen soll ein neues Wohnquartier mit kleinen Mehrfamilienhäusern (Stadtvillen) und Reihenhauszeilen entstehen. Wegen der besonderen Lage im Niederungsbereich von Wandse und Berner Au waren ein Landschaftsplanerisches Gutachten sowie die Umweltprüfung zu erarbeiten.

Folgende Regelungen wurden aufgenommen:

  • Begrünung aller Dachflächen und nicht überbauten Tiefgaragen
  • Verrieselung/Versickerung von Oberflächenwasser im Plangebiet
  • Keine baulichen Anlagen im Überschwemmungsgebiet der Wandse
  • Erhalt des alten Baumbestands am Rand
  • Externe Ausgleichsmaßnahme an der Wandse

 

Externer Ausgleich an der Wandse, Münzelkoppel

Dem Bebauungsplan werden naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen zugeordnet. Die Maßnahme dient dem Ausgleich für Beeinträchtigungen von Naturhaushalt und Landschaft, die bei Umsetzung des Bebauungsplanes verursacht werden. Die Fläche liegt nahe Sonnenweg südlich der kooperativen Schule Tonndorf an der Münzelkoppel.

Vorgesehen sind das Entfernen einiger Weiden und von umfangreichem Brombeeraufwuchs sowie das Vertiefen des Bereichs um 30 – 50 cm zur Wiedervernässung. So kann sich hier eine standortgerechte feuchte Hochstaudenflur entwickeln. Eine Initialpflanzung mit Schilf ist vorgesehen, um die natürliche Entwicklung zu fördern. Hier sind aus der Nachbarschaft gewonnene Rhizome von Schilf (Phragmites australis) einzusetzen.

 

Platz am Ostender Teich „Plateau am See“

Als freiraumplanerische Aufwertung im Umfeld der neuen Wohnbaufläche ist ein Sitzplatz am Ostender Teich vorgesehen. Es erfolgt die „Öffnung des Ufers“ durch Beseitigung von Sträuchern. Das Plateau am See ermöglicht Aufenthalt am und Ausblick auf den See.

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