Gedenkstätte Neuengamme

Gedenkstätte Neuengamme

Neugestaltung der Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg Curslack

Auftraggeber

Kulturbehörde Hamburg

Kooperation

Galabau Firma: Günther Meyer GmbH

Größe

50 ha

Jahr

2007

 

Die Gedenkstätte liegt in den Vier- und Marschlanden und zeugt heute von den Verbrechen der Nationalsozialisten im dritten Reich und einer wechselhaften Nachkriegsgeschichte.

Seit dem Jahr 2002 erfolgte die Erweiterung und Neugestaltung der insgesamt über 50 ha großen Anlage, auf der sich noch zahlreiche historische Gebäude befinden.

Dem ehemaligen Schutzhaftlager mit 6 ha Größe kommt bei der Umgestaltung eine zentrale Bedeutung zu. Das trostlose Lager wurde hier nach 60 Jahren unangemessener Nachkriegsnutzung und Überformung (Nutzung als Gefängnis mit Sportanlagen) in abstrahierter Form für Besucher sicht- und erfassbar gemacht. Nach Abriss der Nachkriegsbauten zeigen 50 cm hohe, mit Bauschutt gefüllte Drahtkörbe die originalen Standorte der Häftlingsbaracken. Eine 5.500 m² große Betonfläche dokumentiert die Lage und Größe des ehemaligen Appellplatzes, der in der Erinnerung der überlebenden Häftlinge noch heute als zentraler Ort des Leidens gilt. Zahlreiche archäologisch präsentierte Fundstellen demonstrieren die Authentizität des Ortes eindrücklich.

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